Not much is allowed in Wembley © David CurranMenschen, die sich nicht an die Regeln halten, sind uns oft suspekt.
Das sind keine Teamplayer. Man kann nichts mit ihnen auf die Beine stellen. Sie sind unzuverlässig. Sie hauen ab, wenn es hart auf hart kommt. Sie weichen aus. Sie stellen sich keiner Aufgabe. Sie schummeln, lügen und betrügen sich ihren Weg durchs ganze Leben.
Wirklich?
Vor gut 2.300 Jahren
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Heute starte ich eine neue Reihe: Zitatequadrate. Es geht darin immer um die Balance zwischen zwei guten Dingen und deren schädliche Übertreibungen (s. Kasten unten).
Thema heute: Schicksal oder Freie Entscheidung?
Viele Einstellungen, die wir an anderen (oder an uns selbst) nicht mögen sind Übertreibungen eines guten Kerns, dem einfach das Gegenstück zur Balance gefehlt hat.
Wenn wir uns über das Verhalten eines anderen Menschen ärgern, sollten wir uns auf die Suche nach diesem guten Kern machen und ihn zuerst ausdrücklich anerkennen. Dann wird es leichter, einem Menschen zwecks Balance auch das Gegenstück dieses guten Kerns nahe zu legen, ihm einen Entwicklungsweg zu zeigen.
Auch das balancierende Gegenstück kann übertrieben werden: eine Übertreibung durch Ihr krasses Gegenteil zu ersetzen wäre eine Überkompensierung, keine wirkliche Verbesserung.
Zwei gute Dinge und ihre Übertreibungen bilden jeweils ein Quadrat von Wertvorstellungen und möglichen Entwicklungen. Das Wertequadrat als Konzept stammt von Paul Helwig, die Erweiterung zum Quadrat der Werte und Entwicklungsmöglichkeiten von Friedemann Schulz von Thun. Nur der Ausdruck als Zitatequadrat ist meine eigene Idee.
Freie Entscheidung oder Schicksal?
| «Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.»
Henry Ford (1863-1947) |
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«Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.»
Reinhold Niebuhr (1892-1971) |
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«Was auch immer der Verstand sich ausdenken und glauben kann, kann er auch erreichen.»
Napoleon Hill (1883-1970)
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«Das Schicksal lenkt die Angelegenheiten der Menschheit, ohne erkennbare Ordnung.»
Seneca (5 v. Chr. - 65 n. Chr.)
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