trees in a park © extranoiseAll of the buildings, all of those cars
Were once just a dream
In somebody's head
(Peter Gabriel, Mercy Street)
Von Zeit zu Zeit lohnt es sich, die Ameisenperspektive auf das eigene Leben einzutauschen gegen einen höheren Standpunkt. Es gibt viele Wege, das zu tun, anschließend schreibe ich mir das Ergebnis dann sehr gerne auf.
Falls mir etwas einfällt. Wie so oft hilft hier ein kleines Raster, um Fragen anzustoßen und die Gedanken zu ordnen.
David Allen, der Erfinder von Getting Things Done (GTD), vergleicht den Perspektivenwechsel mit einem Flug, bei dem man von der Landebahn bis auf 50.000 Fuß steigt und im ganz wörtlichen Sinn den Überblick (Horizons of Focus) gewinnt - oder auch wieder sinkt, wenn man mehr Details im Blick haben möchte. Die «Flughöhe» beschreibt er leider hauptsächlich mit Zahlen, ich ersetze das lieber durch Lebewesen, die mich anschaulicher an die jeweilige Perspektive erinnern: »
«Opening Gifts» © Omer Ziv
Feiertage und Geburtstage kommen immer so überraschend, nicht wahr... ;-) ?
Von weltlichen Anlässen wie Hochzeitstag, Muttertag und Neujahr zu religiösen, wie Weihnachten, laylat al-miʿrādsch, Vesak, Holi or Pessach - auf der ganzen Welt fragen sich Menschen regelmäßig: wie kann ich Freunden und Familie eine Freude machen oder für sie ein ganz besonderes Geschenk finden?
Es gibt Geschenke, die man besser bleiben lässt, Geschenke zum Selbermachen (Do It Yourself, DIY) und optimale Zeitpunkte zum Anfangen. »
Sie haben rechtzeitig den Raum reserviert. Sie haben für Kaffee und Getränke gesorgt. Sie haben eine Tagesordnung aufgestellt und vorab an alle Teilnehmer gemailt. Jedes Feedback ist bereits eingearbeitet. Alle Flipcharts sind mit frischem Papier bestückt.
Als echter Anhänger oder echte Anhängerin von «Getting Things Done» (GTD) haben Sie natürlich bei der Vorbereitung jeweils jeden nächsten Schritt erfasst und erledigt. Sie sind sich sicher: auch die 20.000-Fuß-Perspektive auf dieses kleine Meeting-Projekt stimmt, alle Ihre Verantwortungsbereiche haben Sie abgedeckt..
Dann beginnt das Meeting. Diskussionen setzen ein. Und nach einer kurzen Weile haben Sie den Eindruck, dass es in einer Horde Brüllaffen zur Brunftzeit vergleichsweise meditativ zugeht. Wieso hört eigentlich niemand zu?
Vielleicht haben Sie doch einen Teil Ihrer Verantwortung dem Zufall überlassen. Um Fakten, Raum und Zeit haben sie sich gekümmert - aber vielleicht entging Ihrer Aufmerksamkeit das
Hauptgebot der Kommunikation:
Du sollst mit vier Ohren hören und mit vier Zungen sprechen. »