Pareto

Ebenen der Aufmerksamkeit


trees in a park © extranoisetrees in a park © extranoiseAll of the buildings, all of those cars
Were once just a dream
In somebody's head

(Peter Gabriel, Mercy Street)

Von Zeit zu Zeit lohnt es sich, die Ameisenperspektive auf das eigene Leben einzutauschen gegen einen höheren Standpunkt. Es gibt viele Wege, das zu tun, anschließend schreibe ich mir das Ergebnis dann sehr gerne auf.

Falls mir etwas einfällt. Wie so oft hilft hier ein kleines Raster, um Fragen anzustoßen und die Gedanken zu ordnen.

David Allen, der Erfinder von Getting Things Done (GTD), vergleicht den Perspektivenwechsel mit einem Flug, bei dem man von der Landebahn bis auf 50.000 Fuß steigt und im ganz wörtlichen Sinn den Überblick (Horizons of Focus) gewinnt - oder auch wieder sinkt, wenn man mehr Details im Blick haben möchte. Die «Flughöhe» beschreibt er leider hauptsächlich mit Zahlen, ich ersetze das lieber durch Lebewesen, die mich anschaulicher an die jeweilige Perspektive erinnern:  »

Paretos offenes Geheimnis


Die Wikipedia sagt zum Thema Pareto-Prinzip:

Pareto untersuchte die Verteilung des Volksvermögens in Italien und fand heraus, dass ca. 20 % der Familien ca. 80 % des Vermögens besitzen. Banken sollten sich also vornehmlich um diese 20 % der Menschen kümmern und ein Großteil ihrer Auftragslage wäre gesichert.

Daraus leitet sich das Pareto-Prinzip ab, auch „80-zu-20-Regel", „80-20-Verteilung" oder „Pareto-Effekt" genannt. Es besagt, dass sich viele Aufgaben mit einem Mitteleinsatz von ca. 20 % zu 80 % erledigen lassen.

Bei manchen weckt das so ungefähr folgende Assoziation:

20% Mitteleinsatz => 80, 90, ach was, 99% Resultate! Toll!

Viele glauben, das Hauptziel sei die Entdeckung dieser 20%. Das Pareto-Prinzip wird zu einer Art Voodoo-Zauber degradiert:  »