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Warum wir alles voll stopfen


VANITY TOYS charm bracelet (detail) © briserisvegliVANITY TOYS charm bracelet (detail) © briserisvegliWarum ist es so schwierig, einen freien Platz oder Raum auch wirklich frei zu halten? Warum füllen sich freie Oberflächen innerhalb kürzester Zeit mit allerhand Krimskrams? Weshalb wandern Gegenstände wie von Geisterhand zielsicher an genau die Stellen, die wir gerade erst geleert und gesäubert hatten?

Es geht um mehr als nur ums Aufräumen und Putzen.

Wir glauben zwar, mit dem Aufräumen einen Freiraum zu schaffen, doch wir schaffen letztlich nur ein Vakuum. Der Unterschied?  » Weiterlesen


Schicksal oder freie Entscheidung? Zitatequadrat No. 1


Heute starte ich eine neue Reihe: Zitatequadrate. Es geht darin immer um die Balance zwischen zwei guten Dingen und deren schädliche Übertreibungen (s. Kasten unten).

Thema heute: Schicksal oder Freie Entscheidung?

Viele Einstellungen, die wir an anderen (oder an uns selbst) nicht mögen sind Übertreibungen eines guten Kerns, dem einfach das Gegenstück zur Balance gefehlt hat.

Wenn wir uns über das Verhalten eines anderen Menschen ärgern, sollten wir uns auf die Suche nach diesem guten Kern machen und ihn zuerst ausdrücklich anerkennen. Dann wird es leichter, einem Menschen zwecks Balance auch das Gegenstück dieses guten Kerns nahe zu legen, ihm einen Entwicklungsweg zu zeigen.

Auch das balancierende Gegenstück kann übertrieben werden: eine Übertreibung durch Ihr krasses Gegenteil zu ersetzen wäre eine Überkompensierung, keine wirkliche Verbesserung.

Zwei gute Dinge und ihre Übertreibungen bilden jeweils ein Quadrat von Wertvorstellungen und möglichen Entwicklungen. Das Wertequadrat als Konzept stammt von Paul Helwig, die Erweiterung zum Quadrat der Werte und Entwicklungsmöglichkeiten von Friedemann Schulz von Thun. Nur der Ausdruck als Zitatequadrat ist meine eigene Idee.

Freie Entscheidung oder Schicksal?

 

«Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.»

Henry Ford
(1863-1947)

«Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.»

Reinhold Niebuhr
(1892-1971)

«Was auch immer der Verstand sich ausdenken und glauben kann, kann er auch erreichen.»

Napoleon Hill
(1883-1970)

«Das Schicksal lenkt die Angelegenheiten der Menschheit, ohne erkennbare Ordnung.»

Seneca
(5 v. Chr. - 65 n. Chr.)

Was sind Ihre Gedanken dazu? Schreiben Sie doch gleich hier einen Kommentar!


@Zuhause.2Minuten - 15 neue Angewohnheiten für Sie


Stephen Smith fragte vorgestern auf dem HD BizBlog 1.2, welches Wochenend-Projekt man sich vornehmen könnte, um die To-Dos auf einer @Zuhause-Liste etwas zu dezimieren.

Ich mag solche Projekte überhaupt nicht, deswegen schlug ich auch sofort eines vor.

Warum ich solche Projekte nicht mag? Weil @Zuhause ohnehin mit zu vielen Punkten überfrachtet wird, die weder einfache Einzelschritte noch Projekte-Nächste-Schritte sind, sondern Angewohnheiten. Ich sage: wenn man «Müll runterbringen» tatsächlich als To-Do auf eine @Zuhause-Liste schreibt, läuft etwas völlig falsch.

Wozu dann  » Weiterlesen


Die 7 wichtigsten Dinge, die ich in 5 Jahren GTD gelernt habe


Vor 5 Jahren übernahm ich die Leitung der IT/ORGA-Abteilung eines Mittelständlers. Ich hatte vorher einige Teams und schließlich eine ganze Software-Entwicklungsabteilung geführt, das Stakkato immer neuer Aufgaben kannte ich daher bereits. Worauf ich nicht vorbereitet war: weil sich die Vielfalt der Aufgaben multiplizierte, geriet mein Selbstorganisationssystem ins Stolpern, obwohl «Pegelstand» und Frequenz meiner Aufgaben etwa gleich blieben.

Genau gesagt hatte ich also nicht wirklich ein «Selbstorganisationssystem».

Buchhandlungen haben mich schon immer fasziniert, aber in dieser Zeit muss ich wohl so ziemlich alle Zeit- / Aufgaben- / Prioritäten- / Selbstmanagement-Ratgeber dreimal durchgeblättert und quer gelesen haben, bis ich auf Getting Things Done (GTD) stieß, das um diese Zeit in Deutsch auf den Markt kam. Nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick:  » Weiterlesen