Kontext

Mission Possible: In 3 Schritten zu Ihrem Persönlichen Leitbild


Lipstick © Simon EvansLipstick © Simon EvansWas Stephen R. Covey etwas martialisch «Mission Statement» nennt, heißt bei uns eher «Leitbild». Braucht man eines? Zu welchem Zweck?

Nehmen wir lieber mal keine Parteiprogramme oder Selbstdarstellungen von Unternehmen zum Vorbild. Ein persönliches Leitbild zu formulieren und aktuell zu halten kann dagegen richtig Spaß machen. Gut formuliert hilft es

  • bei Orientierungsfragen: Nach welchen Werten lebe ich eigentlich?
  • bei Identitätsfragen: Wie kann ich in einer chaotischen Welt (m)eine Persönlichkeit entfalten?
  • bei Entscheidungen: Woran halte ich mich in schwierigen Situationen?
  • bei Partnerschaftsfragen: Was können andere von mir erwarten?

Wie formuliert man sein Leitbild gut? Meine persönlichen Kriterien dafür sollen überschaubar bleiben, mein Leitbild muss:  »

@Computer: Ihre Software-Unabhängigkeitserklärung, Teil Zwei


Der Sinn des Konzepts Ported Open Source Software (POSS) ist einfach: Ihnen Applikationen zu zeigen, die sie beruhigt auf jedem Ihrer Computer installieren und auf Jahre hinaus benutzen können, ob Sie online sind oder nicht, ob Sie auf ein neues Betriebssystem wechseln oder nicht, ob Sie sich jährlich eine neue Maschine leisten können oder nicht.

Im zweiten Teil dieser Mini-Serie liste ich die Software auf, die ich auf keinem meiner Systeme missen möchte. Das ist (noch) eine begrenzte, subjektive Auswahl - ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich in den Kommentaren unten auf tolle Applikationen hinweisen, die alle 4 POSS-Kriterien erfüllt (Details zu  »

@Computer: Ihre Software-Unabhängigkeitserklärung, Teil Eins


Wahrscheinlich haben Sie im Lauf Ihrer Karriere eine ganze Menge verschiedenster Software benutzt, für die unterschiedlichsten Betriebssysteme. Ich auch. Viele von meinen Daten mussten im Lauf der Jahre allerhand Änderungen an der Infrastruktur überleben. Datenverluste, beschädigte Daten, Hersteller-Bankrotte, irrwitzige Upgrade-Zwänge & -Kosten kenne ich zur Genüge.

Meine Daten vor der Vernichtung zu retten blieb letztlich immer mein Job. Manchmal haben mich wenigstens Importfunktionen bei Migrationen unterstützt. Die Dinge änderten sich schneller und schneller und ich lernte die Bedeutung von Interoperabilität (schönes Wort!) kennen, das heißt: wie finde ich für meine Daten die schonendsten, alltagstauglichen Umwandlungswege von einer Anwendung zur anderen und wieder zurück. Mittlerweile ist nicht einmal mehr das schnell genug.

Open-Source Software (OSS) allein kuriert dieses Problem nicht, weil viele OSS-Anwendungen unter Plattform-Beschränkungen leiden: Auf einem Windows-Rechner hat man diese praktische Linux-Applikation nicht. Arbeitet man auf dem Mac, steht diese hilfreiche Windows-Applikation nicht zur Verfügung. Unter Linux kann WINE ausgerechnet die eine Windows-Applikation nicht ausführen, die man gerade braucht. Ist man gerade im Netz, sind die Dateien viel zu groß für effizientes Arbeiten. Und so weiter, im Kreis herum.

Deswegen habe ich exzellente Open-Source-Software schätzen gelernt, die solche Mauern niederreißt und einfach auf verschiedenen Plattformen läuft. Läuft. Nicht nur einfach portable «wäre», sondern wirklich portiert wurde: Applikationen, die man beruhigt auf allen seinen Computern installieren und auf Jahre hinaus verwenden kann, ob man online ist oder nicht, ob man auf ein neues Betriebssystem wechselt oder nicht, ob man sich jedes Jahr eine neue Maschine leisten kann oder nicht.

Ich habe beschlossen, für diese Art Software einen neuen Begriff zu prägen und hier zu erklären, was er bedeutet. In einem zweiten Teil dieser Mini-Serie werde ich einige phantastische Softwarepakete auflisten, die die Kriterien erfüllt.

Was ist also Ported Open Source Software (POSS)?  »

Was ist (k)ein GTD-Kontext?


Die meisten Anwender von Getting Things Done (GTD) verwenden viel Zeit auf die Pflege ihrer Listen «Nächster Schritte».

Nächste Schritte werden nicht einfach in einer einzigen ToDo-Liste zusammengewürfelt. Stattdessen konzentriert sich jeweils eine jede solche Liste auf einen Kontext, der es möglich macht, den Schritt zu erledigen. Nach David Allen steht ein Kontext für ein Werkzeug, einen Ort oder eine Person, die fürs Erledigen benötigt wird.

@Zuhause, @Büro, @Telefon sind typische Beispiele dafür. Wer seine Listen so gestaltet, ist dann offensichtlich besser dran, sobald er sich im jeweiligen Kontext befindet und schnell wissen muss, was er jetzt tun könnte oder muss.

Aber was genau ist ein Kontext, und was nicht?  »

Selbstorganisation: 7 Dinge, die Sie von Toyota lernen können


Effektiv und effizient kann man nicht nur durch Tun werden, sondern auch durch Unterlassen.

Man kann sich zum Beispiel fragen, wo man Zeit, Energie und Geld verschwendet - und die Ursachen eliminieren. Das Toyota-Produktionssystem (TPS) konzentriert sich unter anderem darauf. Es stammt, wie der Name vermuten lässt, aus der Automobilbranche. Sieht man sich die Strategie dieses Systems an, dann erkennt man aber schnell den Wert auch für  »