Brick wall © Les ChatfieldWas macht Projekte eigentlich so schwierig? Und warum scheitern wir immer wieder, selbst bei guter Planung und eiserner Disziplin bei der Durchführung?
Wir scheitern nicht trotz, sondern wegen dieser vermeintlichen Tugenden. Wir glauben, Projekte durchführen sei wie Pizzabacken - dabei ähnelt es mehr dem Erfinden von Pizzarezepten.
Warum? Weil wir in Projekten nicht immer wieder aus denselben Zutaten dasselbe produzieren wollen - jedes Projekt ist neuartig, ist Forschung und Entwicklung, nicht Produktion. Anders als in der Produktion sind völlig unterschiedliche Resultate nicht inakzeptabel, sondern erwünscht. Dennoch machen wir immer wieder dieselben 4 Fehler: » Weiterlesen
Stephen Smith fragte vorgestern auf dem HD BizBlog 1.2, welches Wochenend-Projekt man sich vornehmen könnte, um die To-Dos auf einer @Zuhause-Liste etwas zu dezimieren.
Ich mag solche Projekte überhaupt nicht, deswegen schlug ich auch sofort eines vor.
Warum ich solche Projekte nicht mag? Weil @Zuhause ohnehin mit zu vielen Punkten überfrachtet wird, die weder einfache Einzelschritte noch Projekte-Nächste-Schritte sind, sondern Angewohnheiten. Ich sage: wenn man «Müll runterbringen» tatsächlich als To-Do auf eine @Zuhause-Liste schreibt, läuft etwas völlig falsch.
Wozu dann » Weiterlesen
Effektiv und effizient kann man nicht nur durch Tun werden, sondern auch durch Unterlassen.
Man kann sich zum Beispiel fragen, wo man Zeit, Energie und Geld verschwendet - und die Ursachen eliminieren. Das Toyota-Produktionssystem (TPS) konzentriert sich unter anderem darauf. Es stammt, wie der Name vermuten lässt, aus der Automobilbranche. Sieht man sich die Strategie dieses Systems an, dann erkennt man aber schnell den Wert auch für » Weiterlesen
Vor 5 Jahren übernahm ich die Leitung der IT/ORGA-Abteilung eines Mittelständlers. Ich hatte vorher einige Teams und schließlich eine ganze Software-Entwicklungsabteilung geführt, das Stakkato immer neuer Aufgaben kannte ich daher bereits. Worauf ich nicht vorbereitet war: weil sich die Vielfalt der Aufgaben multiplizierte, geriet mein Selbstorganisationssystem ins Stolpern, obwohl «Pegelstand» und Frequenz meiner Aufgaben etwa gleich blieben.
Genau gesagt hatte ich also nicht wirklich ein «Selbstorganisationssystem».
Buchhandlungen haben mich schon immer fasziniert, aber in dieser Zeit muss ich wohl so ziemlich alle Zeit- / Aufgaben- / Prioritäten- / Selbstmanagement-Ratgeber dreimal durchgeblättert und quer gelesen haben, bis ich auf Getting Things Done (GTD) stieß, das um diese Zeit in Deutsch auf den Markt kam. Nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick: » Weiterlesen
GTD on D*I*Y Planner: MaterialsWie kann ich ein Zuverlässiges System einrichten, wenn ich «unplugged» arbeiten möchte? Dieses mal stelle ich eine Variante mit Druckvorlagen von D*I*Y Planner vor, die ich für ein paar Wochen ausprobiert habe: wie sie aussieht, was gut funktioniert hat und was nicht so gut. » Weiterlesen