Cyril the squirrel up for a challenge © Brian SnelsonKennen Sie das? Ein Problem will sich einfach nicht lösen lassen, Notbehelfe funktionieren auf Dauer einfach nicht richtig. Oder Sie haben eine Lösung gefunden, vielleicht einen Dienstleister oder ein Produkt, sind eigentlich ganz zufrieden. Und plötzlich werden der Dienst oder das Produkt eingestellt - oder, noch schlimmer: nach bewährtem Muster aufgespalten in Skylla und Charybdis, Pardon: Classic und Premium, inklusive der zugehörigen Fußnoten-Orgien in kleinster Schriftgröße, auf dass der Kunde beim Vergleichen von Angeboten und Preisen erst die Geduld und dann womöglich sein Augenlicht verliere…
Ich suche und beschreibe auf diesem Blog zeitlose Lösungen für solche Probleme. Vielleicht bin ich schon betriebsblind? Ich habe Fragen an Sie:
- Was sind denn Ihre zeitlosen Probleme bei Selbstorganisation und Selbstmanagement?
- Welche Lösungen entpuppten sich für Sie als Scheinerfolge?
- Über welche harte Nuss wollten Sie schon immer mal einen erhellenden Artikel lesen?
Schreiben Sie mir einfach einen Kommentar, ich nehme mir die härtesten Nüsse dann in Artikelform vor!
No Entry sign 1 © Melodi TNein ist gar nicht so negativ, wie man denkt: Nein zu sagen bedeutet immer, Ja zu etwas Anderem zu sagen. Es werden Grenzen gesetzt, um dieses Andere zu schützen. Auch wenn man seine eigenen Interessen wichtig genug nimmt und zu schützen bereit ist: das Nein fällt vielen Menschen extrem schwer.
Und selbst wenn es (endlich!) ausgesprochen ist, wird es nicht immer respektiert, sondern oft manipulativ untergraben oder überhört. Zeit zur Gegenwehr. Sie finden hier einen Werkzeugkasten - aber kein Waffenarsenal - zur Selbstbehauptung. Wenn Sie lernen, Ihre Grenzen klar aufzuzeigen und freundlich, aber bestimmt Respekt dafür zu verlangen, fühlen Sie sich nicht nur besser sondern entwickeln sich auch persönlich weiter. Obendrein haben Sie auch mehr Zeit für Ihre Interessen. Los geht's: » Weiterlesen
«Vieanna» © Ian Woods
Der fünfte Teil dieser Miniserie Schütze Deine Inbox zeigt Ihnen, wie Sie Wegwerf-Inboxen (Email, Telefon und vor Ort) einrichten und entsorgen können, sobald sie dort unerwünschten Input erhalten.
Fangen wir mit einem dicken Achtung an: diesen Artikel schrieb ich, weil mich Spammer, Telefonverkäufer und neugierige Firmen nerven - sie versuchen, jeden Fetzen Information über mich zu ergattern, damit sie ihr Wissen weiter verkaufen, mich ungefragt anrufen oder mir ihre sterbenslangweiligen, unerwünschten «News»-Letter mailen können.
Dieser Artikel ist für Sie, wenn es Ihnen genau so geht. Suchen Sie dagegen Hilfen für den Aufbau einer Briefkastenfirma: nicht mit mir. Wenn Sie hier weiterlesen, denken Sie bitte auch immer daran, dass jede/r die vorgestellten Dienste nutzen kann - es gibt vielleicht jemanden, der Sie gerade damit übers Ohr zu hauen versucht. Für eine tiefer gehende Diskussion über die rein praktischen Aspekte digitaler Identität hinaus empfehle ich einen Besuch beim Digital Identity Forum. » Weiterlesen
«Brokenness» © col_adamsonWenn Sie sich von der Arbeit ablenken lassen wollen, versuchen Sie es doch mal mit Plausch, Chatprogrammen (Instant Messaging, IM), Telefonkonferenzen oder Besprechungen. Das macht der eigenen Produktivität gründlich den Garaus, denn es verschlingt all Ihre Aufmerksamkeit, zerstört den berühmten Flow und verwandelt Ihre Stimmung in die eines gereizten Tigers, der von der Kette gelassen werden will. Es sind alles synchrone Kommunikationswege: Sie «müssen» sofort reagieren. Im Gegensatz dazu funktioniert z. B. Email (und Briefe - können Sie sich noch an dieses Medium erinnern…?) asynchron: Sie entscheiden, wann Sie reagieren.
Der vierte Teil dieser Miniserie Schütze Deine Inbox zeigt Ihnen, wie Sie den Informationsbiestern Grenzen ziehen, die Ihnen unvermittelt auf den Schreibtisch springen und mit fragenden Augen sofort nach einer Antwort oder Aktion verlangen.
Synchrone Kommunikation als Müll
Ich bespreche hier drei verbreitete, Zeit fressende, synchrone Arten von Büroplagegeistern, die sich in Ihrer Inbox tummeln:
- Chatprogramme (IM)
- Leute, die «vorbeikommen»
- (Einladungen zu) Telefonkonferenzen und Besprechungen
1. Chatprogramme (neudeutsch: Instant Messaging, IM) werden » Weiterlesen
Vermutlich kennen Sie die Situation: trotz bester Absichten bekommen Sie Ärger oder gar handfesten Streit mit jemandem. Sie hätten nie vermutet, dass Ihr Gegenüber sich derart störrisch und unbelehrbar zeigt. Und das Verhalten, das Sie sich stattdessen wünschen ist in weite Ferne gerückt. Wie konnte es soweit kommen?
Falls Sie prinzipiell davon ausgehen, dass Ihr Gegenüber «eigentlich» ganz vernünftig ist, dann gibt es Hoffnung. Und zwar deshalb, weil Sie eventuell genau das beinahe vergessen haben.
Das Konzept, das ich hier beschreibe hat Paul Helwig, ein deutscher Psychologe, Philosoph, Theaterregisseur und Drehbuchschreiber schon im Jahr 1951 formuliert. Friedemann Schulz von Thun, ebenfalls Psychologe, hat
es später für die Praxis erschlossen. » Weiterlesen