Da stimme ich zu

Dein Hinweis, dass viele das Buch nur überfliegen oder noch besser: gar nicht lesen, ist natürlich richtig. Es gibt schließlich so viele Artikel darüber und mittlerweile ja auch reichlich Software im Angebot. Da liest man sich ein wenig ein, probiert verschiedene Software-Pakete aus und dann meint man, man macht GTD. Da wird dann gerne das Werzeug mit der Methode verwechselt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wäre es dann angebracht, dass Buch zu lesen und zu gucken, was man vielleicht alles verpasst.

Das andere Extrem: Leute, die einen bei jeder Kleinigkeit darauf aufmerksam machen, welche Dinge nicht zur reinen Lehre von GTD gehören, weil sie nicht in der “Bibel” stehen. — Gähn. Langweilig.

Ich sehe die Umsetzung von GTD (oder auch jeder anderen Produktivitäts- und Selbstorganisationsmethode) als andauernden Prozess, bei dem man sich selber immer wieder kritisch fragen muss, ob man auf dem Weg ist, auf man sein möchte, sprich: ob man noch seinen Zielen folgt. Denn das Umsetzen einer bestimmten Methode ist wohl kaum das Ziel :-)

Schönen Freitag!
 Stefan

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