Submitted by Rolf F. Katzenberger on Mon, 2007-09-10 12:37.
Hallo Reto,
d’accord! Offene, dokumentierte Dateiformate sind ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Dein Beispiel ODF wird wenigstens noch von einem weiteren Programm (KOffice) gut unterstützt, das entsprechende MS-Word-Plugin könnte man auch noch dazuzählen.
Für viele andere Daten gibt es noch zu wenig etablierte, offene Standards. Bei POSS hatte ich mich bewusst gegen eine Aussage zu Dateiformaten entschieden, weil ich denke, dass wir “irgendwie” auch mit dem heutigen Formatdschungel zurechtkommen müssen; ein Open-Source-Programm, das proprietäre Formate lesen und schreiben kann, ist mir aus rein pragmatischen (opportunistischen) Gründen derzeit noch lieber als eines, dass nur sein eigenes Format kennt. Das Beispiel PDF zeigt ja, dass ein Format sich auch öffnen und zum ISO-Standard werden kann.
Proprietäre Formate sind allerdings immer ein gefährliches Fahrwasser, wenn man an klassische Beispiele wie “Gimp und GIF” denkt…
Standards
Hallo Reto,
d’accord! Offene, dokumentierte Dateiformate sind ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Dein Beispiel ODF wird wenigstens noch von einem weiteren Programm (KOffice) gut unterstützt, das entsprechende MS-Word-Plugin könnte man auch noch dazuzählen.
Für viele andere Daten gibt es noch zu wenig etablierte, offene Standards. Bei POSS hatte ich mich bewusst gegen eine Aussage zu Dateiformaten entschieden, weil ich denke, dass wir “irgendwie” auch mit dem heutigen Formatdschungel zurechtkommen müssen; ein Open-Source-Programm, das proprietäre Formate lesen und schreiben kann, ist mir aus rein pragmatischen (opportunistischen) Gründen derzeit noch lieber als eines, dass nur sein eigenes Format kennt. Das Beispiel PDF zeigt ja, dass ein Format sich auch öffnen und zum ISO-Standard werden kann.
Proprietäre Formate sind allerdings immer ein gefährliches Fahrwasser, wenn man an klassische Beispiele wie “Gimp und GIF” denkt…
Gruß
Rolf