Ist ja auch schon eine Weile tot...

@Stephan: naja, es liegt wohl eher an den 2000 Jahren zwischen Seneca und mir; ich würde mich zum Beispiel auch ganz sicher nicht umbringen, wenn Angela Merkel es mir beföhle :D ;-)

Das “römische” Verständnis von Schicksal ist heute nicht mehr so ganz hilfreich. Allerdings hat Seneca ja noch viele andere Qualitäten, ich werde ihn sicher auch noch im “grünen Bereich” mal zitieren!

Für mich ist es eigentlich ziemlich offensichtlich, wie vieles von ganz anderen Dingen abhängt als von einem anonymen Schicksal. Diese Einsicht ist aber, um mit Al Gore zu sprechen, “an inconvenient truth”, oder?

Heute ist es leider Mode, sich für ohnmächtig zu halten - zum Beispiel, den eigenen “ecological footprint” für verschwindend gering zu halten und daraus zu folgern, man müsse oder könne nichts tun. Kein Regentropfen glaubt eben, dass er ein Teil der Flut ist. Dazu hab ich schon mal was am “Blog Action Day” gebloggt, hier: http://www.evomend.net/de/heute-ist-blog-action-day

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